„Ich will dich und bin dir keine Liebe schuldig!“ Aus der Reihe „Es ist doch nur Sex!“

Warum wird Frauen* oft Begehren abgesprochen? Frauen* müssen begehrt werden, aber dürfen ihr eigenes Begehren oft nicht frei definieren. Sie sollen attraktiv sein, aber nicht zu sexuell; emotional verfügbar, aber nicht bedürftig wirken; selbstbestimmt, aber bitte innerhalb gesellschaftlich akzeptierter Grenzen, arbeiten, aber gleichzeitig Kinder bekommen und sich dann drum kümmern. Frauen* werden meistens sexualisiert, wenn […]

Sexlose Liebe und liebloser Sex – Aus der Reihe „Es ist doch nur Sex!“

Sex ohne Liebe wird oft als leer oder wertlos gesehen. Als „nur Sex“. Wie das etwas nicht Gutes oder etwas Irrelevantes wäre. Liebe ohne Sex wird andererseits aber oft als nicht-romantische Liebe oder unvollständig bezeichnet. Oft ist es, als würden Liebe und Sex immer zusammengehören müssen. Wenn man keinen Sex miteinander hat, ist man „nicht […]

Wo beginnt Sex? Aus der Reihe „Es ist doch nur Sex!“

Über Sex wird viel gesprochen. Sexuelle Bilder sind eigentlich fast omnipräsent. In fast jedem Film, jeder Werbung, jeder Serie usw. werden Frauen*, Beziehungen, Berührungen, Gespräche und Geschichten sexualisiert dargestellt. Alle von uns wissen, was hiermit gemeint ist. Aber: Wo fängt denn Sex an? Wo fängt denn Sex an? Damit meine ich: Welche Handlung, Geste, Blick […]

Ein märchenhaftes Leben!

„Wie in einem Märchen!“ Dieser Satz ist meistens positiv konnotiert. Wenn man wie in einem Märchen lebt, lebt man in unserer Vorstellung in einer perfekten Situation. Das märchenhafte Leben ist so perfekt, dass man dieses mit einem Märchen eben und nicht mit etwas Realem gleichsetzt. Prinzen auf weißen Pferden, Prinzessinnen, Fantasiewelten, Glitzer und so weiter. […]

Warum ist Beratung für Menschen mit geistiger Behinderung so wichtig?

-Beitrag in einfacher Sprache- Warum Beratung? Alle Menschen haben manchmal Probleme. Einige fühlen sich traurig oder enttäuscht, weil etwas anders ist als gehofft. Andere werden schnell wütend. Andere möchten mehr Freiheit haben. Einige Menschen haben Stress in der Familie oder in der Arbeit oder in der Schule. Es gibt Menschen, die sich eine Liebes-Beziehung oder […]

Sexuelle Dominanz und Unterwerfung basieren auf Machtbeziehungen? – Gedanken über BDSM-Praktiken

Machtdynamiken verstecken sich oft in Beziehungen mehr oder weniger offensichtlich. Diese werden in vielen Fällen wahrgenommen, gesellschaftlich akzeptiert und sogar immer wieder künstlerisch dargestellt. In BDSM-Praktiken (Bondage, Dominanz/Disziplin, Submission, also Unterwerfung, und Sadomasochismus) werden bestimmte Dynamiken, die auf Dominanz und Unterwerfung basieren, inszeniert. Ist BDSM also sexueller Ausdruck einer Machtbeziehung? Oder sind diese Praktiken vielmehr […]

Wie real ist eine Beziehung zur KI?

Mich beschäftigt in dieser Zeit die Frage, ob Virtuelles für uns Menschen auch etwas Reales ist. Das Thema ist, dass alles, was virtuell passiert – sei es ein Post, den wir sehen, eine Beziehung, die wir ausschließlich über Chats leben, Gespräche mit KI-Assistent*innen usw. -, uns als Menschen auch real berührt. Die Realität der Menschen […]

Ist Treue immer exklusiv?

Hier gibt es ein Workbook für die individuelle Vertiefung Was ist eigentlich Treue? Wir hören und verwenden den Begriff oft im Alltag, um ein Verhalten zu beschreiben, das normalerweise positiv konnotiert ist. Eine Person ist treu, wenn sie ihre*n Partner*in nicht betrügt. Was bedeutet das? In der Regel wird kollektiv damit gemeint, dass eine Person […]

Reihe: „Normen und Alltag“ Rund um den Cafébesuch

Dieser Blogbeitrag ist der zweite Teil der Reihe „Normen und Alltag“. In dieser Reihe stehen nicht die beobachteten Menschen und deren Verhaltensweisen im Mittelpunkt, sondern die gesellschaftlichen Normen, die in Alltagssituationen sichtbar werden und uns beeinflussen. Es geht nicht darum, Verhalten zu bewerten, sondern darüber nachzudenken, welche Erwartungen unser Zusammenleben prägen und unser Denken, Fühlen […]

Reihe: „Normen und Alltag“: Rund um Lautstärke

In dieser Reihe möchte ich einmal etwas anderes schreiben als die für mich „gewöhnlichen“, eher essayistischen Texte. Ich möchte – vollständig anonymisiert – Alltagsbeobachtungen und Begegnungen beschreiben, die in mir Gedanken zum Thema „gesellschaftliche Normen und Menschen“ angestoßen haben. Ich werde nie beschreiben, wo diese Beobachtungen stattfinden (Bezirk, Namen von Lokalen oder Schulen, Öffis-Linien usw.). […]